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Die Wärme der Sonne nutzen

Grundsätzliches zu Solarthermie

Anders als bei Photovoltaik-Solaranlagen (dienen der Stromerzeugung), werden thermische Solaranlagen in der Gebäudetechnik zur Nutzung der Sonnenwärme eingesetzt. Kollektoren finden dabei vorrangig bei der Warmwasseraufbereitung und zur Unterstützung einer bereits vorhandenen Heizung ihren Einsatz.

Ein Großteil der auftreffenden Sonnenstrahlung wird von einem beschichteten Absorber aufgenommen Flüssigkeit abgegeben. Mittels einer Umwälzpumpe gelangt die gewonnene Wärme über einen Pufferspeicher zu den Verbrauchern wie z. B. Dusche oder Heizkörper. Um das Überangebot der Sonne im Sommer hin zum Heizwärmebedarf in die kältere Jahreszeit verschieben zu können, empfehlen sich große Pufferspeicher für mehr Unabhängigkeit von immer kostenintensiveren Energien.

Wo eignen sich Flachkollektoren?

Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit von Sonnenkollektoren ist von mehreren Faktoren abhängig: Zum einem setzt es einen möglichst optimal der Sonne ausgerichteten Standort voraus. Zudem ist die Haltbarkeit der Kollektoren ausschlaggebend für eine lange Nutzungsdauer und der damit einhergehenden Kosteneffizienz. Kollektoren müssen Temperaturschwankungen von -25°C bis über 200°C und die damit verbundenen Längenausdehnungen, Schnee, Hagel und Eis schadlos viele Jahre überstehen. Wichtig sind aber auch die optimale Abstimmung der Anlagen mit der Kollektorfläche und dem individuellen Verbrauch, ein geeigneter Pufferspeicher, sowie die Verrohrung mit der richtigen Dämmung.

Solarthermie – ein Markt der Zukunft ?

Der Solarthermie-Markt hat sich in Deutschland seit Ende der 80er Jahre dynamisch entwickelt. Seit der Jahrtausendwende kann von einem Massenmarkt gesprochen werden. Viele neue Anbieter sind mit billigen Produkten auf dem Solarthermiemarkt gestartet. Kollektoren mit hoher Leistungsminderung in wenigen Jahren, durch problematische Absorbermaterialien bestimmen den Markt. Einfache Abdichtungen der Gehäuse sind keine Seltenheit und feuchte Kollektoren die Folge. Schaden den der Verbraucher trägt, durch hohe spezifische Kosten (Anschaffungskosten/gewonnene thermische Energie).

Die SET-Kollektoren werden in Handarbeit hergestellt und fangen nicht selten schon über 30 Jahre Sonnenenergie gratis ein.

Beim Kollektorkauf bitte keine Experimente. Die Nutzung der Sonnenenergie lohnt sich, aber nur mit einem über mehrere Jahrzehnte funktionierendemKollektor !

Insbesondere in dem Bereich der Raumwärme und der Warmwasserbereitung, die mit mehr als 85 % des Energieverbrauches der privaten Haushalte den Hauptanteil bilden, kann die Solarthermie einen wesentlichen Beitrag leisten. Solarthermische Energie hat das Potenzial, 50% des gesamten Wärmebedarfs zu decken. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die nicht auf knappe, endliche Energieressourcen angewiesen ist.

Im Jahr 2007 waren bereits mehr als 22 Millionen Quadratmeter Kollektorfläche in Europa installiert, was einer Leitung von über 15.370 MWth entspricht. Alleine in 2007 wurden in Europa 1.918 MWth (2,5 Mill. m²) neu installiert. Der deutsche Marktanteil bezogen auf Europa beträgt 41%, obwohl einzelne Länder im südlichen Europa eine deutlich höhere Jahressonneneinstrahlung aufweisen.

In den Jahren 2008 und 2009 betrugen die neu installierten Kollektorflächen in Deutschland jährlich etwa 1,4 Millionen Quadratmeter. Geänderte Förderrichtlinien führten zwar zu geringen Rückgängen, die langfristige Wachstumsdynamik gilt jedoch als sehr attraktiv.

Bei den installierten solarthermischen Anlagen hat es in den letzten Jahren eine Verschiebung von kleineren Systemen zur ausschließlichen Brauchwassererwärmung mit typischerweise 4 bis 6 m² Kollektorfläche hin zu größeren Anlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung in den Übergangsmonaten gegeben. Diese Systeme haben meistens eine Fläche von 10 bis 14 m² und sind regelungstechnisch derart optimiert in das konventionelle Heizungssystem eingebunden, dass eine vollautomatische Anlagensteuerung mit hohem Wirkungsgrad und enormer CO² Reduzierung gewährleistet ist.

Der Anteil an Flachkollektoren beträgt 75% gegenüber dem Anteil an Röhrenkollektoren von 15% und dem der Schwimmbadabsorber von 10%.

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